Und Gott sei Dank hielt Jehan, der Bewohner des Planeten H741 oder G432 im 32. Jahrhundert nach dem vermeintlichen Tode dieses Christus, der sich in der Tat selbst 1500 Jahre nach diesem vermeintlichen Datum abspielte und der, wen wundert‘s, selbst nicht richtig stattfand, wie es gewisse Historiker aus dem 20. Jahrhundert nach der genauen Entzifferung der sogenannten Qumran-Rollen bereits herausfanden, sich in den Körper Alis, alias Giovanni‘s verkörpert hatte, die Zaubermünze zwischen den Zähnen, denn wie das Leben aus dem gekreuzigten Leib des Ali sich für immer verabschiedete, wurde es brenzelig für sein eigenes Leben, er, der im Gegensatz zu einem Gott in einem toten Wirtskörper nicht überleben kann und Gefahr läuft zusammen mit seinem Wirtskörper zu sterben. Er drückt mit seinen Fingern auf die Münze mit dem Konterfei des vergessenen Kaisers Giton Britannicus und erscheint gleichzeitig in seinem Petit-Point-Fauteil vor seinem Rosenholz-Sekretär in seinem Arbeitszimmer auf dem Planeten G432 oder H741 und geniesst wiederum die Sicht auf das die Stadt Tunis wie sie, komplett ausgestorben im 32. Jahrhundert noch existieren wird. Ich, sein Wirtskörper, der Giovanni von Ardez, allerdings fühle mich hintergangen und stelle mich am liebsten vor, wie ich neben ihm stehe, in meinen Armen die hinter meinem Rücken verschränkt sind die Doppelaxt, mit dem ich diesen Ekelzwerg, der aus mir einen Märtyrer machen wolle, der als Hure in diversen Harems diverser arabischer Fürste hätte leben müssen um anschliessend von so einem geilen Araber für die Sünden der Menschheit gekreuzigt werden zu müssen, liege allerdings fast leblos auf dem Deck der Karawelle des Kolumbus, auf der ich jetzt nach Südamerika segle. Jetzt hat der Jehan erreicht, was er immer wollte. Der Giovanni der bewusstlos nackt auf dem Deck der Karawelle von Columbus liegt ist nicht mehr der gleiche Giovanni, wie der, der sich Medaillen und die Liebe der Königin Isabella gewonnen hat in der Reconquista. In der Zwischenzeit, in der ich im Koma von Jehan missbraucht worden bin damit er sich die Gallionsfigur seiner Religion schaffen konnte, eine Religion an die er notabene überhaupt nicht glaubt und deshalb, wie er es mir erzählte, als er mich als den Sängersklaven Ali hinauf auf seinen Planeten G741 holte und mir dort erzählte, was er alles erfunden habe, von der Transponderation eines Körper bis Zeitreise und wie er mich zynischerweise zu einem Weltenretter machen wollte, der zuerst als Hure aller arabischen Fürsten zu Handeln hätte bevo er, gelandet im südöstlichsten Zipfel des arabischen Reiches des ehemaligen Reiches der Königin von Shaba, von dessen Tiger ich gezeichnet geworden sei, vom Emir von Tunis gekreuzigt werden würde und dessen tugendhaftes Leben als ein jüdischer Weltuntergangsprophet der 1600 Jahre vor mir gelebt und gestorben war, beschrieben worden war! Doch dieses Leben als Haremssklave habe ich nicht bewusst erlebt und es dauerte wahrscheinlich nur einige Sekunden in Erdenzeit und ich habe danach noch weitere sechszig Jahre gelebt, habe mich in Frauen verliebt und diese geheiratet, habe Kinder erzeugt und bin dann als weiser Häuptling eines Indianerstammes in Kanada gestorben. Die Religion des einzigen Gottes existiert ja bereits, der Pharaon Eknataon, der mit dem Sohn Aleksandros, alias Troilus, dem Sohn vom Prinzen Alekis von Lakedaemonien, eng befreundet war, hat sie erfunden und Moses , der Bruder des späteren Pharaos Ramses erfuhr von ihr durch den Ururneffen Aleksandros selbst und hat sie nach Palaestina gebracht. Die vier Testamente von vier verschiedenen Aposteln sind bereits geschrieben worden in dem Jahrhundert in dem Britannicus und Nero lebte und er braucht niemandem zu sagen, wer sie tatsächlich geschrieben hat. Natürlich waren es ursprünglich bedeutend mehr der Testamente, die er schrieb oder schreiben liess, denn er sah voraus, dass ein fränkischer Mönch aus einem späteren Jahrhundert, mit dem Namen Iräus, wenn er sich richtig erinnert, einige davon als häretisch zerstören würde und da er nicht genau wusste, was dieser Iräus von diesen verschiedenen Beschreibungen des Lebens Christi als „nicht häretisch“ bezeichnen würde, wollte er eine genügend grosse Anzahl Testamente in Umlauf bringen, unter anderem auch eines, das von einer Frau geschrieben worden war, denn es könnte ja sein, meinte er, dass zu dieser Zeit die Frauen die Weltgeschicke steuern würden und nicht die Männer! In dieser Sache hatte er sich ganz gründlich geirrt, natürlich und er hätte es sich eigentlich denken müssen, denn dieser Christus, den seine Aposteltestamente beschrieben, war ja auch in seinen Ansichten zu den Geschlechtern nicht so fortschrittlich, wie man es in seiner, Jehan‘s, Zeit war! Natürlich nur der Christus, wie er ihn erfand, denn erst jetzt, in diesem Jahrhundert, der sogenannten Blüte der moslemischen Religion hat dieser Gottessohn, eigentlich Jehan selbst, der in den Leib Giovannis schlüpfte während er ganz kurz nur bewusstlos in der kalten Salzflut des Mittelmeeres schwebte, sein Leben als ein Märtyrer gelebt hat, natürlich ein Märtyrertum, das nicht genau dem entspricht, was in den übrig gebliebenen Testamenten beschrieben wird, das aber ein menschliches Leben ist, mit allen irdischen Attributen ausgestattet, und auch mit allen irdisch nur denkbaren Qualen gelebt wurde, wohl aber einige Zeit nach der Verfassung der Testamente! Und was besonders wichtig war, in Jehans Auffassung, ist das der Körper dieses Ali, alias Giovanni, der anstelle des in den Testamenten beschriebenen und nie existierenden Gurus Christus einen Märtyrertod gestorben ist, sowohl äusserlich wie innerlich von den Händen und vom Samen seiner Herren als der Ihre gekennzeichnet worden, mehrmals sogar und von mehreren führenden Kriegern und Reichen und wurde von seinem letzten Besitzer sogar exemplarisch gekreuzigt, eigentlich für eine Lapalie für die er eigentlich nichts konnte, wie dieser Christus, war dann aber nachher nicht gestorben, wie es die andern gerne gehabt hätten, sondern lebte weiter! Diese Inkarnation (wenn man es denn so nennen will) des Jehan, hat aber auch wie der Sohn Gottes unter den Ungläubigen gelebt und hat fast unbeschreibliche Qualen erdulden müssen und sein unwürdiges Leben (wie es der Bischof von Chur aus dem 21. Jahrhundert sagen würde) frühzeitig auf dem Kreuz ausgehaucht. Damit hat Jehan, der von seiner Idee eines alles beherrschen, die Welt erschaffenden Gottes nichts übrig hat, für seine von seinem Vorfahren geschaffene Religion auch den Märtyrer geschaffen, der nötig ist, damit eine Religion Erfolg haben wird! Und von diesem Gottessohn wird man später nur konkret wissen, dass er aus derTalmudschule rausgeschmissen wurde, weil er den Frauen zuviel nachschaute! Ironie des Schicksals. Ali, alias Giovanni, nicht der Giovanni notabene, der ein Bruder des sündigen Ritters von Ardez war der später heilig gesprochen wurde, denn das Leben des Ali erscheint ja wohl als ein mehrjähriges Leben, hat aber nur einige Minuten oder nur Sekunden gedauert, wie der, der über die Zeitmaschine Jehans, die äolische Harfe gelesen hat, es wohl weiss. Der „falsche“ Giovanni, wie man ihn nun so nennen könnte, um ihn vom Giovanni mit den mehrfachen Adelstiteln abzugrenzen, der nur Männer liebte, als er seine Qualen als Leid- und Lustsklave seiner verschiedenen Herren erdulden musste, soll den Frauen zuviel nachgeschaut haben! Wohl kaum, meint der Autor! Was man ihm höchstens vorwerfen kann, ist, dass er zuwenig von den Frauen hielt und sich als Mann wie eine Frau, die nur passiv Schmerzen erdulden kann, benahm! Das ist etwas, was die Moralapostell, egal aus welcher Zeit, einem Manne am meisten vorwerfen würden! Wobei sein Benehmen von dem des überlieferten Jesus doch nicht so sehr verschieden gewesen wäre! Doch Jehan, der in seinem Wirtskörper die Zeichen verschiedener reichen und herrschsüchtigen Menschen seiner Zeit tragen musste, hat erreicht, was er erreichen wollte, der Giovanni in dessen Körper er sich ge-äolisch-harfet hat, hat aus der Judenreligion, in die sich der von seinem Vorfahren Prinz Aleksis von Lakedaemonien gelehrte Monotheismus, gewandelt hat, eine Religion in einer Sackgasse quasi, eine Religion gemacht, die durchaus auch von Menschen, die nicht vom Samen Abrahams abstammen, akzeptiert werden kann und sich in Zukunft mächtig ausdehnen wird, und hier hat sich Jehan wieder getäuscht, das Judentum ist auch ohne diese Veränderung in das Christentum nicht untergegangen, ganz im Gegensatz zur Religion, die Moses vom Ururneffen des Alexandros oder Troilos, einem Abkömmling des Prinzen Aleksis von Lakedaemonien übernahm und den Juden brachte! Oder hat sich dies dieser Aleksis nur eingebildet, haben die Hirten und Wegelagerer aus Judas diese Religion bereits gekannt als Moses ihnen diese brachte, haben sie diese Religion übernommen von den Babylonier und einfach für ihre Ziele angepasst? Andere von Jehan später bewohnte Menschen werden diese Religion im römischen Reich etablieren, darunter ein kaiserlicher Prinz, der von seinem Halbbruder vergiftet wurde, grauenhafte Folterqualen durchleiden musste, die ihm sein Halbbruder, der ihn anschliessend mit einem Gegengift wieder reanimierte, antat und dann als erster christlicher Kaiser auf dem römischen Kaiserthron sass, wenngleich ihm diese Funktion nicht behagte und er nach kaum einem Jahr herniederstieg von diesem Thron und bis zum Ende seines Lebens ein asketisches Eremitenleben in den Wäldern vom heutigen Liechtenstein führte, um zu seinem Gott zu finden, ein Gott der ihm durch den besagten Jehan vorgegaukelt wurde, den diesen Gott hat‘s nur in der Fantasie des Jehan gegeben! Die Arbeit Jehans ist durchaus nicht fertig. Doch vorerst kann er zurücklehnen und eigentlich hat er, er muss es leider zugeben, die Folterqualen dieses römischen Prinzen in dessen Haut er steckte noch genossen, doch für die Märtyrerfigur des Jesus beginnt jetzt der schöne Teil des neuen Lebens nach dem Tod, das was spätere Schriften als seine Reise in die Hölle und später sein Flug zurück in den Himmel beschrieben haben! Und für die Theologen, die vom realen Leben des Märtyrers Jesus Christus nichts Genaues wissen, den erwiesen ist nicht, das er je lebte, aus diesen Testamenten später herauslesen, darüber hat er bereits genug geschmunzelt als er diese Schriften las! Denn auch hier ist es wieder Jehan, der den Körper des Ali, alias Giovanni bewohnt, denn er kann es nicht verkneifen, die äolische Harfe ein weiteres Mal in Schwingung zu versetzen und zurückzukehren in den Körper Alis. Der richtige Ali hat sich einfach nachdem er scheinbar am Kreuz gestorben ist und Jehan rechtzeitig auf die Notfallmünze mit dem Kaiserportrait eines in der Geschichtsschreibung nie erwähnten Kaisers gedrückt hatte, nackt am Fusse der Burg wiedergefunden. Er spürte eine Präsenz, nicht die eines Menschen sondern die irgend eines Dämonen neben sich, schaute auf, und siehe da, ein nackter Knabe stand neben ihm und schreckte zurück vor einer Schildkröte, die am Boden entlang kroch. Er erschrak doch fasste sich wieder, sah jetzt wie der Jüngling wie gebannt auf seinen Schoss starrte aus dem sein steifes Glied ragte und versuchte nun, selbst mit seiner Hand an das Glied des Jünglings zu greifen seine Hand jedoch griff durch die Materie, wie wenn nichts da wäre. Der Jüngling lachte hell auf und agte: „Sterblicher, erschrick nicht, denn vor dir siehst du nichts menschliches sondern den Gott Amor. Ich bin der Sohn des Poros und der Penia, wie ihr Menschen ja aus den Schriften des Platon gelesen habt. Wie es dort steht, möchte ich gerne mit den Ränken des Poros ebenso erregt werden, wie du es bist! Doch ich bin der Sohn der Penia, mir gelingt es trotz meinen Ränden nicht, aus der Kargheit in der meine Mutter Penia lebt, auszubrechen und muss für alle Ewigkeit ein Leben ohne sexuelle Erregung leben obwohl mich die Menschen Amor, die Liebe, nennen! Ein so schönes, straffes Glied wie du es hast, möchte ich auch gerne haben. Bitte erlaube mir, dein schönes pralles Glied zu schlecken! Ali konnte nur müde lächeln, er wusste, dass der Emir von Tunis mit den feurigen Nadeln alle Lebensschafftenskraft in seinen Hoden zerestört hatte und dass er auch nichts mehr war als das, was der Amor von sich behauptete. Doch in diesem Moment hörte er in sich eine Stimme die sagte: „Du bist nicht kastriert worden, mein lieber Ali oder sollte ich sagen, Giovanni, der wahre Fürst von Ardez! Das was du vorhin erlebt hast, ist an dienem Körper vorbeigegangen ohne Resultat, denn solche Taten kann der listenreiche Odysseus-Jehan, dessen Seele eine zeitlang in dir lebte, nicht machen, er ist kein Gott obwohl er sich aufführt wie ein Gott!“ Gerade in diesem Moment erhellte ein Blitz, der ins Gemäuer der Burg fuhr, die Umgebung und Ali hörte ein schrilles Lachen! Amor lächelte nur ein müdes Lächeln. „Ist dies nun Jehan oder ist es der Göttervater Zeus, der hier seinem Unmut Luft verschafft. Wer immer es ist soll ein für alle Mal wissen, dass nicht er die Welt beherrscht, sondern ein Dämon wie ich, Amor es ist!“ Ali , ein gewöhnlicher Mensch, wunderte sich, dass er nun diesem Kampf zwischen Göttern beiwohnen konnte, gewünscht hätte er sich sowas nicht, denn er wusste, dass es für gewöhnliche Menschen immer gefährlich ist, Götter von Antlitz zu Antlitz zu sehen! Doch Amor fuhr fort: „Wenn ich deine Lebenskraft saugen kann, liebster Ali, kann ich auch zu einem realen Wesen werden!“ Doch dann donnerte es und jetzt befand sich Ali sitzend auf einer Kanone auf den Zinnen der Burg und der Amor stand vor ihm und sagte: „Ja nun, Zeus oder vielleicht dieser Jehan hat nun eine unsichtbare Wand zwischen mir und dir aufgestellt, ich kann dich nicht berühren. Ich muss mich damit zufriedengeben dir meine Liebe dadurch zu zeigen, dass ich dich wieder zurück in deine Welt versetze, in die Zeit, bevor dieser Dämon Jehan zu dem Leben verführt, dass du diese letzte Jahre hier in den Gefilden der Gläubigen Mohameds geführt hast!“ Jetzt befand sich Jehan aber wieder auf dem Schiff des Kolumbus auf der Fahrt nach Amerika und der Sturm hatte sich gelegt. Amor jedoch hat er nicht mehr gesehen, obwohl er annahm, dass er in der Person des Fernando Columbus!

 

 

 

 

 

 

 

 

112.02.2018

 

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